Mea Culpa











{9. Oktober 2010}   Nachtrag: Jetlag oder so

Es muß wohl am Jetlag und Umzugstreß liegen, dass ich die letzten Tage leicht verpeilt bin:

1. War einkaufen, der Einkaufswagen war gut gefüllt – bis mir auf dem Parkplatz einfiel, dass ich ja gar net mit dem Auto hier bin und folglich alles schleppen mußte. Dat war leicht peinlich mit vier Einkaufstüten.

2. Da meine temporäre Wohnung komplett eingerichtet ist, gehe ich immer irgendwie davon aus, dass dies deckungsgleich mit der Wohnung zuhause wäre. Grundlegender Denkfehler! Ich im Supermarkt – lecker, Pizza! – und ab damit in den Einkaufswagen. In der Wohnung stellte ich dann entsetzt fest, dass ich keinen Backhofen habe (Sakrileg!!!).

Was macht man mit einer Pizza ohne Ofen?

Wäre ja lachhaft, sich jetzt geschlagen zu geben. Irgendwas muß ich mir ausdenken. :-) )

3. Kaffeemaschine gekauft + Filter + Kaffee = aber Zucker vergessen.

4. Fleisch und andere Zutaten gekauft. Zu Hause gemerkt, dass doch Öl notwendig ist, um es zuzubereiten.

 

Tssststststst.

 



{9. Oktober 2010}   Home, sweet home.

I did it. Ab sofort heißt es, ein Nordlicht im Süden! Von einer Großstadt ins schwäbische Ländle, wohoo. Die Gegend ist herrlich, an den Dialekt muß ich mich halt gewöhnen.

Die Reise mit einem Kurzaufenthalt in der Schweiz war echt ‘n Alptraum. Eigentlich hatte ich ein Zimmer am Flughafen gebucht, but.. es sollte anders kommen. Die herzallerliebste Fluggesellschaft hatte etwas Verspätung, in der Schweiz mußte man dann eine halbe Ewigkeit auf das Gepäck warten und beim Zurückhetzen in den entsprechenden Bereich des Flughafens, wo die Unterkunft sein sollte, erfuhr ich dann entsetzt, dass die Passkontrollen bereits geschlossen seien und man den Bereich nicht betreten durfte. wtf? Also, nachts am Flughafen, alle Läden zu, keine Unterkunft – wat nu?Ich entschloß mich, schon jetzt mit dem Zug zurück in die BRD einzureisen. An irgendeinem Kaffbahnhof entdeckte ich dann, dass der Anschlußzug erst in fünf (!!) Stunden fahren sollte .. ergo habe ich dann die Nacht auf dem Bahnhof verbracht. Unplivabel.

Als es endlich soweit war, habe ich mir dann noch Kaffee und so geholt. Im ersten Augenblick habe ich die schweizer Verkäuferin gar net verstanden: “Kchchrchrchr?”  Es ging dann doch, aber schmunzeln muß ich über diesen Dialekt immer.  Nach so einer Nacht schmeckt Filterkaffee göttlich und frische Croissant versöhnte mich dann ein bißchen mit der Schweiz und ihren Bahnhöfen.

Die norddeutsche Landschaft habe ich letztlich gegen diese eingetauscht:

 

Nicht der schlechteste Tausch, gelle?

 

Die Großstadt vermisse ich aber schon irgendwie. Einen Supermarkt muß man hier suchen (schlimmer noch als im Ausland) und ohne Auto ist es schon ein bißchen doof.



et cetera
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